Windows Blackcomb von Microsoft

| Juni 10th, 2010

Blackcomb ist der Arbeitsname für den Nachfolger des Microsoft-Betriebssystems Windows Vista, benannt nach dem Blackcomb Mountain in Südwest- Kanada. Dabei soll es sich nicht um eine Weiterentwicklung der NT-Plattform aus Windows NT bis Windows Vista handeln, sondern um ein komplett neues Betriebssystem.

• Komplett neuer Kernel als 64-Bit-System, optimiert für Intels Itanium-CPUs
• .NET-Funktionen
• Datenbank- und Server-Funktionalität
• UFS (Universal File System, Arbeitsname Yukon): Echtes SQL-Dateisystem (im Gegensatz zu der für Vista vorgesehenen Quasi-SQL-Dateiverwaltung WinFS, die tatsächlich auf NTFS aufsetzt)
• Systemimmanente Funktionen für Wireless LAN, Peer-to-Peer und Remote-Computing
• Regel- und Steuerungsdienste für das vernetzte Heim, die es z. B. ermöglichen, durch TCP-IP-Zugang vom heimischen Rechner aus die Heizung, Beleuchtung etc. zu steuern
• 3D-Desktop
• Spezialprogramme

Eine Arbeitsgruppe ist seit 2001 mit der Entwicklung von Blackcomb beschäftigt. Das Produkt soll voraussichtlich etwa 2012 auf den Markt kommen (Stand: Juni 2004). Ob es ein eigenes Serversystem geben wird, ist nicht bekannt; vermutlich lassen sich viele Systemfunktionen modular laden und aktivieren, weshalb grundsätzlich verschiedene Versionen eigentlich nicht nötig wären, aus wirtschaftlichen Interessen aber vermutlich kommen werden.

Derzeit kursieren auch Gerüchte, Microsoft plane, eine speziell für Heimserver angepasste Version von Blackcomb herauszubrigen. Mit der ließen sich auch ohne fundierte Kenntnisse beispielsweise Medieninhalte zentral bereitstellen und die Internetverbindung im Haus gemeinsam nutzen.

Eine aus 35 Programmieren bestehende Arbeitsgruppe beschäftigt sich seit ca. 2 Jahren mit der kompletten Neuprogrammierung von Windows unter dem Codenamen Singularity.

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